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Erneuerbare Energie

Atomenergie - oder warum abschalten (noch) keine Lösung ist

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind aus nachhaltigen Quellen sich erneuernde Energien.

Vorteil: Sie bleiben kontinuierlich verfügbar, da keine fossile Energiequellen benötigt werden.

Auf der Erde wird das Sonnenlicht und -wärme, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt.

Nachteil: Aktuell kann die erneuerbare Energie nur einen kleinen Bruchteil der benötigten Energie liefern. Dieser Anteil kann auch nicht innerhalb kurzer Zeit deutlich erhöht werden, da die aus Wasserkraft gewonnene Energiemenge (insb. im Rhein) nahezu vollständig ausgeschöpft ist.

Prozentualer Anteil der erneuerbaren Energien nach Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Stand: 07.2007:

2005: 4,6%
2007: 6,9%

Atomenergie

Vorteil: Kostengünstigste Produktion von Strom. Inbesondere in Zeiten des Klimawandels ist die im Vergleich zur Stromproduktion aus fossilen Energiequellen erheblich geringere CO2 Freisetzung anzumerken. So verursacht Deutschland bei ähnlichem Energiebedarf etwa 10 mal soviel CO2 als Frankreich. Frankreich setzt auf Atomenergie, Deutschland verstärkt auf fossile Energiequellen.

Gesamt CO2in 10^9 kg
Deutschland 384
Frankreich 37

Nachteil: Ein Restrisiko bei dem Betrieb von Atomkraftwerken bleibt bestehen. Ein möglicher Unfall würde voraussichtlich mehreren Zehntausend Menschen das Leben Kosten. Desweiteren ist die Entsorgung der entstehenden Abfallprodukte bis heute noch völlig unklar.

Fazit

Obwohl die Vorteile der erneuerbaren Energie offensichtlich sind, so muss doch klar sein, dass die Atomenergie zumindest kurzfristig den kostengünstigsten Strom liefert. Insbesondere der Klimaschutz durch einen nur minimal frei werdenden CO2 Gehalt ist ein zusätzlicher Faktor. Dem gegenüber steht die Problematik der Entsorgung der Abfallprodukte sowie des Restrisikos eines Unfalls.